
Bettina Jungmann
1947 geboren in Bernburg/Saale
1972 Staatsexamen Pharmazie an der Universität Mainz
seit 1980 freie künstlerische Arbeiten bei Jan Naezer-Den Haag, Helion Scholter-Berlin, Kunstschule Blankenese, Michael Haase-Hamburg
seit 2001 Workshops bei Wolfgang Spittler, Prof. Uschkereit, Prof. Mordmüller, Sati Zech, Nejla Gür, Michael Hoffmann
Jahr 2009
In der Malerei bin ich neue Wege gegangen, wollte Neues ausprobieren, war neugierig. Francis Picabia vertrat die Meinung „wenn Deine Ideen nicht mehr sauber sind, dann musst Du sie wechseln wie Dein Hemd“. Das heißt für mich nicht abdriften in die Beliebigkeit sondern neue Sichtweisen zulassen, nicht selbstgefällig sein, Fragen stellen, offen sein für Neues, kreativ sein.
Ich malte auf und hinter Akrylglasplatten. Durch das teilweise Überlagern der bemalten Platten, die ich gegeneinander verschieben kann, bekomme ich immer wieder neue Farb- und Formkompositionen.
Es entstand meine Serie „Horizonte“. Es ging mir darum, die Weite, Ruhe und Einfachheit der Norddeutschen Landschaft durch eine sparsame und unspektakuläre Malweise zu erfassen.
Graphische Arbeiten- die Linie wird geboren, läuft, spielt, tanzt auf der Leinwand, wird eingefangen, diszipliniert, hinterlässt Spuren, verschmilzt mit anderen Linien, fließt mit ihnen zusammen, verbreitert sich zur Fläche und stoppt mit letzter Kraft. Eine Metapher für Leben?
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